Kommunaler Wohnungsbau mindert das Risiko der Altersarmut…

Vor allem für Frauen:

„Das klingt hart: In 20 Jahren ist jede zweite alleinstehende Frau, die in Rente geht, „armutsgefährdet“. „Altersarmut in Deutschland steigt“, ist die neue Studie aus dem Hause Bertelsmann betitelt. Doch mit den Begriffen muss man vorsichtig sein. Arm ist nicht gleich arm.“

Quelle: TAZ

Man kann natürlich mit 958€ Einkommen im Monat (ab hier gilt man als armutsgefährdet) irgendwie auskommen, wenn man eine sehr günstige Miete hat oder sich einige hundert Euro dazuverdient. Aber:

„Die Probleme fangen an, wenn das Alterseinkommen vielleicht 200 Euro unter der Schwelle für das „Armutsrisiko“ dümpelt, wenn man ein Fall für die Grundsicherung wird. 28 Prozent der alleinstehenden Neurentnerinnen rutschen in 20 Jahren in die Grundsicherung, während dies insgesamt nur sieben Prozent der Bevölkerung in dieser Altersgruppe tun werden. Grundsicherung heißt: Offenlegung der Besitzverhältnisse, der Partnerschaft, das kann entwürdigend sein.“

Quelle: TAZ

Und genau deshalb brauchen und unterstützen wir den kommunalen Wohnungsbau in Pullach! Dieser Wohnungsbau ist eine Investition in die Zukunft, in der die Schere zwischen den Besitzenden und denjenigen ohne nenneneswertes Vermögen vielleicht noch weiter auseinandergeht, als es das heute schon tut.

Ein paar Links zum Thema:

Hohe Mieten bringen Menschen an den Rand der Armut (SZ): LINK

Mieten in München dreimal so teuer wie in Dortmund: LINK

Wohnungspakt Bayern: LINK

Wohnungsbaupolitik: LINK

Wohnungsmangel: LINK

Wohnungsbauprojekt in Poing: LINK

Wohnungsnot in Ballungsräumen: LINK

 

Fabian Müller-Klug, geboren in München, leidenschaftlicher Radfahrer und -bastler. Liest gerne, diskutiert lieber differenziert als verkürzt.

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