Hofreiter im Interview

SPIEGEL ONLINE: Klingt schmerzhaft. Kann Jamaika für Sie im Erfolgsfalle mehr werden, etwa ein neubürgerliches Projekt?

Hofreiter: Nein, Jamaika ist kein Projekt. Es wäre ein Bündnis auf Zeit, das sich keiner ausgesucht hat. Und die Grünen sind keine bürgerliche Partei. Wir sehen uns als Stimme der progressiven Kräfte unserer Gesellschaft.

SPIEGEL ONLINE: Dann sagen Sie uns mal, was Sie sich von Jamaika versprechen.

Hofreiter: Dass die Partner so unterschiedlich sind, kann ja auch Vorteile haben. Ein Beispiel: Wenn Sie an die Versöhnung von Ökonomie und Ökologie etwa im Automobilbereich denken: Wir Grünen haben den Anspruch, die Autoindustrie ökologisch zu modernisieren; die Union achtet sehr auf Stabilität. Das kann man produktiv zusammenbringen. Kurz gesagt: Die Union passt auf, dass es nicht zu schnell geht. Und wir sorgen dafür, dass es so schnell wie möglich passiert.

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Fabian Müller-Klug, geboren in München, leidenschaftlicher Radfahrer und -bastler. Liest gerne, diskutiert lieber differenziert als verkürzt.

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